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Gottesdienste
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 Aktualisierung:  03.11.2017

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Hier finden Sie eine Übersicht über alle Gottesdienste in der Pfarreiengemeinschaft ...

Werktags- und  Sonntagsgottesdienste in der Pfarreiengemeinschaft
 
(und hier: Vormonat)

 

... und hier weitere Infos zu den Gottesdiensten jeder Pfarrei.

Gottesdienste in Bad Sobernheim

Gottesdienste in Meisenheim

Gottesdienste in Daubach

Gottesdienste in Merxheim

Gottesdienste in Lauschied

Gottesdienste in Seesbach

Gottesdienste in Martinstein

Gottesdienste in Staudernheim

 

 

 

Gebetsanliegen von Papst Franziskus für den  Monat  November:
Für die Christen in Asien, die Zeugnis geben für das Evangelium, dass sie
den Dialog und das gegenseitige Verständnis mit den anderen Religionen
fördern und so zum Frieden beitragen.
 

Gebetsanliegen von Bischof Stephan für den Monat November:
Für alle, die im medizinischen Bereich und in der Krankenpflege tätig
sind: schenke ihrer Arbeit und ihren Bemühungen Erfolg zum Wohl der
Kranken.
Für alle, die nach Wissen forschen und andere lehren: schenke ihnen
deinen Geist der Weisheit, damit sie dieses Wissen einsetzen zum Wohl
der ganzen Schöpfung.

 

 

 

 

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Das Pastoralteam informiert zum Thema:

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Zu den Wort-Gottes-Feiern

Nov. 2007

Die Einführung der Wort-Gottes-Feiern ohne Kommunionspendung hat in einigen Gemeinden zu Irritationen geführt. Deshalb soll an dieser Stelle noch einmal ausführlich begründet werden, warum es aus unserer Sicht sinnvoll ist, die Eucharistie in diesen Gottesdiensten nicht mehr auszuteilen.
Dabei wird im Wesentlichen Bezug genommen auf die Pastorale Einführung der Deutschen Bischofskonferenz, wie sie im Werkbuch Wort-Gottes-Feier (Werkbuch für die Sonn- und Festtage) vorgelegt ist:
Nach der biblischen Überlieferung spricht Gott immer wieder die Menschen an; sein Wort ermutigt, stärkt, tröstet, schenkt Hoffnung. Sein Wort wird zur Wegweisung, das die Menschen an ihre Verantwortung erinnert, sie mahnt und ihnen eine glückliche Zukunft verheißt, wenn sie sich darauf einlassen. Unüberbietbar spricht schließlich Gott sich selbst aus in seinem Fleisch gewordenen Wort Jesus Christus.
An das schöpferische Wort Gottes wird erinnert, wenn in der Feier des Gottesdienstes die Heiligen Schriften gelesen werden. Da wird nicht nur etwas einst Gesagtes wiederholt. Wir wissen vielmehr im Glauben, dass Gott durch sein Wort in der Liturgie gegenwärtig ist und dass dieses in der Liturgie verkündete Wort an uns wirksam wird, auch wenn unsere Erfahrung dem nicht immer entspricht. Die Gegenwart Gottes in seinem Wort ist der tiefste Grund für die hohe Verehrung, die dem Wort Gottes durch eigene Riten und durch den ehrfürchtigen Umgang mit dem Buch der Heiligen Schrift, insbesondere dem Evangelienbuch, entgegengebracht wird. Wie den Leib des Herrn selbst, so habe die Kirche auch die Heiligen Schriften verehrt, stellt das Zweite Vatikanische Konzil dazu fest.
Feier des Wortes Gottes heißt also: dieses Wort steht im Mittelpunkt; alles dreht sich um dieses Wort. Dieses Wort bringt Freude, es tröstet und befreit. Das Zusammenspiel von Wort, Gebet und Gesang lässt immer neu eine Gemeinschaft erleben, in der Gottes Reich aufscheint. So wird aus Zuhörenden eine Heils-Gemeinschaft derer, die sich vom Wort Gottes ergreifen lassen und aus seiner Kraft leben.
Dabei muss klar bleiben: zur Eucharistiefeier gibt es keine Alternative. Es ist nicht so, als könne man zwischen zwei gleichwertigen Möglichkeiten wählen. Das muss spürbar sein. Deswegen tritt die Wort-Gottes-Feier nur dort an die Stelle der sonntäglichen Messfeier, wo die Eucharistie nicht gefeiert werden kann.
Und nun zur konkreten Umstellung in unserer Pfarreiengemeinschaft:
Nachdem die Wort-Gottes-Feiern zwei Jahre lang ausschließlich in der Verantwortung des Diakons lagen, ist es uns – Gott sei Dank – gelungen, aus unseren Gemeinden Frauen und Männer zu gewinnen, die bereit sind, diese Gottesdienste nach entsprechender Vorbereitung und Begleitung zu leiten – dies wird auch unbedingt notwendig sein, wenn sich mittelfristig das pastorale Personal deutlich verringern wird und nur noch ein Priester zur Verfügung steht. Auf diese Situation müssen wir uns jetzt vorbereiten und nicht erst dann, wenn es soweit ist.
Die Grundlage der zentralen Ausbildungskurse des Bistums, die die Damen und Herren aus unseren Gemeinden besucht haben bzw. besuchen werden, sind die Diözesanbestimmungen über Eucharistie, Wort-Gottes-Feier und sonstige Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen, die unser Bischof im November 2004 erlassen hat. Darin betont Bischof Reinhard den eigenen theologischen Wert der Wort-Gottes-Feier und fügt hinzu: "Daher bedarf die Wort-Gottes-Feier nicht der Hinzufügung der Kommunionfeier." Und weiter: es müssen wichtige, pastorale Gründe
vorliegen, dass eine Wort-Gottes-Feier mit der Spendung der Kommunion verbunden wird. Solche wichtigen, pastoralen Gründe liegen allerdings in unserer Pfarreiengemeinschaft nicht vor, denn noch feiern wir in der Regel in jeder Gemeinde die Eucharistie und höchstens einmal im Monat die Wort-Gottes-Feier. Sollte sich dieses Verhältnis umkehren und den Gläubigen nur noch an einem oder zwei Sonntagen die Kommunion gereicht werden können, dann müsste man neu über diese Frage nachdenken und ggf. die Form verändern. Übrigens: bei Wort-Gottes-Feiern in unseren Altenheimen bleiben wir bei der Spendung der Kommunion, weil die Bewohner in der Regel keine Möglichkeit haben, an der Eucharistiefeier teilzunehmen.
Da es sich bei dieser ganzen Problematik um eine theologisch-pastorale Frage handelt, liegt die Entscheidung darüber nicht bei einem Pfarrgemeinderat oder einem Koordinierungsausschuss oder dem Pfarreienrat, sondern – so sagt es der Bischof: "Die Entscheidung darüber trifft der Pfarrer."
Und ein Letztes: trotz notwendiger Konzentrierung der Kräfte und mancher damit verbundenen Zentralisierung in der Pfarreiengemeinschaft wollen wir, dass Kirche vor Ort lebendig bleibt. Dies wird dann gelingen, wenn sich die Gläubigen auch weiterhin in ihrer Gemeinde treffen, um Gott zu loben und sich unter sein Wort zu stellen (ein Fernsehgottesdienst kann dies übrigens nicht leisten). Bitte tragen Sie mit Sorge dafür, dass Ihre Gemeinde lebt und unterstützen Sie dazu das Engagement Ihrer Gemeindemitglieder, die bereit sind, die Verantwortung für die Wort-Gottes- Feiern zu übernehmen!


Für das Pastoralteam: Günter Hardt, Pfarrer (Moderator)

 

 

Das Sakrament der Krankensalbung                                                         Juni 2008

Das Pastoralteam weist an dieser Stelle auf die besondere Bedeutung der Krankensalbung im Gemeindeleben hin. Gerade aus früheren Zeiten stammt eine gewisse Reserviertheit diesem Sakrament gegenüber, das früher die Letzte Ölung genannt wurde und für die Sterbestunde gedacht war.
Seit dem Konzil allerdings wird betont, dass die Krankensalbung das Sakrament in schwerer Krankheit ist. Gerade in solchen Lebenslagen sollen die Kranken darauf vertrauen, dass Jesus Christus ihnen sakramental nahe ist. Deswegen ist es gut, mit der Krankensalbung nicht bis zur letzten Minute zu warten, sondern nach Möglichkeit zu der Zeit, in der ein Kranker noch ansprechbar ist. Dass dieses Sakrament dem Leben zugewandt ist, wird ersichtlich in der Form, in der es vollzogen wird. Der Priester legt dem Kranken die Hände auf den Kopf und salbt die Stirn und die Hände mit den Worten „Durch diese Heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.“
Die seelsorgliche Erfahrung zeigt, dass sowohl die Kranken wie auch ihre Umgebung innerlich getröstet sind, wenn das Sakrament bewusst gefeiert wird. Daher macht es viel Sinn, wenn bei dieser Feier auch die Angehörigen des Kranken versammelt sind. Auch in Fällen von Lebensgefahr wird dieses Sakrament gespendet- oft im Krankenhaus. Ist jedoch die betreffende Person bereits verstorben, sieht man davon ab und empfiehlt im Gebet den Toten der Barmherzigkeit Gottes.
Daher bitten wir sehr darum, sich rechtzeitig an die Priester zu wenden, wenn Sie oder ein Angehöriger schwer krank sind oder vor einer kritischen Operation stehen. Dann wird ein Termin vereinbart, bei dem man im Haus des Kranken zusammenkommt, um in einem kurzen Gottesdienst das Sakrament der Krankensalbung zu spenden und nach Absprache auch die Hauskommunion zu reichen.