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Kasualien
Impressum-12

  Aktualisierung:04.04.2016

Kasualien-400x380-TBESONDERE ANLÄSSE,
....auch
Kasualien
genannt.


Kasualie ist der Oberbegriff für Taufe, Trauung, Kommunion, Beerdigung ...

Unter Kasualien versteht man eine kirchliche Zeremonie, Handlung oder Veranstaltung, die für eine bestimmte Einzelperson oder eine Gruppe durchgeführt wird.

Abgeleitet ist dieser Begriff vom lat. casus "Fall". Damit soll hingewiesen werden, dass die Kasualie "im Einzelfall" bzw. "bei Bedarf" ausgeführt wird.

Bitte klicken Sie auf die Kasualie, über die Sie mehr erfahren möchten.
 

 

Kasu-Taufe

Unser Kind soll Christ werden

 

Die Taufe ist das sichtbare Zeichen dafür, dass wir Menschen Gottes Kinder sind.

Sie ist der Anfang eines bewussten Weges mit diesem Gott und sie gliedert uns ein in die Gemeinschaft all derer, die als Menschen gemeinsam mit Jesus Christus unterwegs sind: in das Volk Gottes, die Kirche.

In unserem Seelsorgebezirk gibt es folgende Taufmöglichkeiten:

  • am zweiten Sonntag im Monat findet in einer der acht Pfarrkirchen ein Taufgottesdienst um
    15.00 Uhr statt; diese Orte sind festgelegt. Unabhängig von Ihrem Wohnort kann Ihr Kind dort getauft werden.
  • die Taufe kann auch im sonntäglichen Gemeindegottesdienst erfolgen; dazu sprechen Sie sich bitte mit den Seelsorgern ab.

 

Vor jedem Tauftermin findet ein Gespräch mit dem Geistlichen statt, der Ihr Kind taufen wird. Dabei wird auch die jeweilige Feier mit den Eltern und gegebenenfalls auch Paten besprochen.

Bitte beachten Sie bei der Auswahl der Paten, dass eine von ihnen katholisch und gefirmt sein muss.

 

 

 

Kasu-Erstk

Unser Kind soll zur Erstkommunion gehen

Bei der Taufe entscheiden die Eltern für ihr Kind, den Weg des Glaubens zu gehen.
Einen ersten, eigenen Schritt auf diesem Weg geht das Kind mit der Erstkommunion.
Bei der Feier der heiligen Kommunion darf es zum ersten Mal den Leib Christi empfangen.
Da die Teilnahme an diesem Sakrament (heiliges Zeichen) für uns katholische Christen sehr wertvoll ist, wollen wir die Kinder gemeinsam mit den Eltern darauf vorbereiten.
Auf diesem Weg soll die Familie sich durch unterschiedliche Impulse und Aktionen mit den Inhalten des Glaubens auseinandersetzen.
Dies geschieht in Form von

- Gruppenstunden:    wöchentliche Treffen der Kleingruppe in der eigenen oder    einer ortsnahen Pfarrei
- zwei Familientage:  Treffen der Eltern mit ihren Kindern gemeinsam, am
                                      Samstagnachmittag
- und Gottesdiensten: Die Kinder sollten mit ihren Eltern regelmäßig an den 
                                      Sonntagsgottesdiensten in ihrer Pfarrei teilnehmen.
Zur Vorbereitung werden die Eltern von uns schriftlich eingeladen, wenn das Kind die dritte Klasse besucht.

Das Bußsakrament (Beichte) wird im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung empfangen.


 

Randgrafiken-Text-Rot

 

Kasu-Firm

Ein Jugendlicher sagt sein Ja zum Glauben (Firmung)

Alle zwei Jahre sind Jugendliche aus den Klassenstufen 8 und 9 aufgerufen, das Firmsakrament zu empfangen.
Sie sollen zu einer eigenen Glaubens)entscheidung finden; insofern werden sie von uns persönlich angeschrieben und zu einer – zunächst unverbindlichen Anmeldung – eingeladen.
Die Vorbereitung setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:
-(Groß)treffen mit allen Firmbewerbern des Seelsorgebezirks
-Katechetische Einheiten in kleineren Gruppen (nach Möglichkeit ortsnah)
-Angebote und Aktionen, die sich die Jugendlichen frei wählen dürfen
-Drei ‚Religiöse Tage’ in Waldbreitbach
Die Jugendlichen werden auf ihrem Weg begleitet von erwachsenen Katecheten sowie von Pfarrer Günter Hardt und Gemeindereferentin Kerstin Mikolajewski.
Am Ende der Vorbereitungszeit sollen sich die Jugendlichen entscheiden und ggf. verbindlich zur Firmung anmelden.
Der Firmgottesdienst, in der Regel von einem Trierer Weihbischof geleitet, findet zentral in St. Matthäus, Bad Sobernheim, statt.
 

 

Kasu-Hochzeit

Wir wollen heiraten …

Es ist immer wieder ein Glücksfall für unsere Welt, wenn Menschen zusammenhalten und zusammenstehen, sich aufeinander verlassen können, gute und schwere Stunden miteinander teilen.
Dies ist der eigentliche Inhalt des Sakraments der Ehe, das sich die Brautleute in der Feier der Trauung spenden.
Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, in nächster Zeit Ihre Hochzeit zu feiern, dann finden Sie hier einige wichtige Hinweise, die Ihnen die Vorbereitung erleichtern sollen.

  • Wenden Sie sich bitte rechtzeitig an eines unserer beiden Pfarrämter. Bedenken Sie bitte, dass Termine in unseren Kirchen oftmals schon ein Jahr im voraus reserviert sind. Auch gibt es pfarrliche Veranstaltungen, die eine Hochzeit an einem bestimmten Tag unmöglich machen. Dies sollten Sie auf jeden Fall geklärt haben, bevor Sie sich etwa um einen Termin im Gasthaus bemühen.
  • Trauungen sind bei uns in aller Regel an den Samstagen, jeweils um 12.00 Uhr oder um
    15.00 Uhr vorgesehen.
    In der Fasten- und in der Adventszeit sind Hochzeitsfeiern nur im Ausnahmefall möglich.
  • Um heiraten zu können, brauchen Sie als Katholik ein Taufzeugnis, das nicht älter als ein halbes Jahr sein darf. Es dient gleichzeitig als Ledigkeitsnachweis. Sie erhalten es bei dem Pfarramt, das für Ihre Taufe zuständig war. Als evangelischer Christ benötigen Sie eine Taufbescheinigung. Hier genügt etwa eine Kopie aus dem Stammbuch der Eltern.
  • Bei den Formalitäten helfen Ihnen die Geistlichen; mit ihnen sprechen Sie auch die inhaltliche Gestaltung durch. Denken Sie bitte daran, rechtzeitig Termine zu vereinbaren.
  • Da Sie bei Ihrer Hochzeit sicherlich Orgelspiel wünschen, setzen Sie sich dafür bitte mit einem unserer Organisten in Verbindung. Sollte eine zusätzliche Probe erforderlich sein, erwartet der Kirchenmusiker eine Vergütung in Höhe von 50 €. Wenn ein anderer Musiker die Gestaltung Ihrer Hochzeit übernehmen soll, etwa ein befreundeter Organist, so ist dies möglich.
  • Unsere Kirchen sind stets ansprechend geschmückt. Wenn Sie jedoch einen besonderen Blumenschmuck wünschen, steht es Ihnen frei, selbst dafür zu sorgen. Sie sollten dies lediglich unserem Küster bzw. unserer Küsterin melden, damit diese nicht ebenfalls Blumen für die Kirche richten. Auch den Termin, an dem die Blumen angeliefert werden, sollten Sie absprechen, damit die Kirche auch wirklich offen ist.
    Achten Sie bitte auch darauf, dass etwaige Altargestecke entsprechend flach ausfallen. Es wäre schade, wenn der Blickkontakt zum Brautpaar oder den Hochzeitsgästen durch große Blumen völlig verstellt wäre.
    Dankbar sind wir Ihnen, wenn Sie Ihren Blumenschmuck - zumindest teilweise - in der Kirche belassen können. Dann kann sich auch die Gottesdienstgemeinde am Sonntag an Ihren Blumen erfreuen. Dies wäre für uns auch deshalb eine große Hilfe, weil zwischen Trauung und dem nächsten Gottesdienst der Gemeinde oftmals gar nicht genügend Zeit bleibt, um die Kirche entsprechend anders herzurichten.
  • Fotografieren bzw. Videoaufnahmen während der Trauung sind prinzipiell möglich.
  • Auch wenn Sie nicht im Bereich unseres Seelsorgebezirks wohnen, stellen wir Ihnen -sofern dies terminlich möglich ist - unsere Kirchen gerne für Ihre katholische oder ökumenische Trauung zur Verfügung. Haben Sie aber Verständnis, dass wir Sie in diesem Fall um eine Gebühr von 100,-- € bitten müssen.
    Auch sollten Sie dann einen Priester oder Diakon kennen, der mit Ihnen Ihre Hochzeit feiert. Bei der Vielzahl der Trauungen können wir prinzipiell keine Trautermine für Paare von außerhalb annehmen. Wenden Sie sich bitte im Zweifelsfall an Ihren zuständigen Heimatpfarrer.

 

Kasu-Kranken

In Alter und Krankheit nicht allein...
Es gibt kaum jemanden von uns, der nicht Angst davor hätte, plötzlich alt zu sein, krank zu werden und vieles nicht mehr tun zu können. Wie schnell steht man da in der Gefahr, manchen Kontakt zu verlieren und zu vereinsamen.
Wir wollen alles tun, dass dies nicht passiert! Dass wir älter und gebrechlicher werden, das können wir nicht verhindern, aber wir können uns gegenseitig zeigen, dass keiner von uns vergessen ist.

Gegenseitige Aufmerksamkeit
Dazu ist es aber notwendig, dass wir uns gegenseitig mitteilen, wenn jemand von uns krank wird, oder nicht mehr aus dem Haus kann, selbst wenn dies nur vorübergehend sein sollte. Wenn Sie von jemandem wissen, der im Augenblick nicht mehr zu unseren Gottesdiensten kommen kann, ins Krankenhaus muss, oder etwa krank zuhause liegt, dann geben Sie dem Pfarrhaus bitte Bescheid. Wenn einer unserer Kranken nicht von der Gemeinde besucht wird, dann hängt es oft damit zusammen, dass man einfach nicht davon erfahren hat.

Krankenkommunion
Viele Kranke leiden ganz stark darunter, nicht mehr zu den Gottesdiensten kommen zu können. Manche würden - gerade in der Situation der Krankheit - gerne wieder einmal das Sakrament empfangen.
Wenn Sie selbst in diese Lage kommen, auch wenn es nur vorübergehend sein sollte, dann scheuen Sie sich nicht, im Pfarrhaus anzurufen. Unsere Seelsorger kommen gerne mit der Kommunion zu Ihnen. Das macht gar keinen Aufwand und erfordert auch überhaupt keine Vorbereitung.

Krankensalbung
Und wenn Sie länger krank sind oder etwa vor einem Krankenhausaufenthalt stehen,
vielleicht sogar auf eine Operation zugehen, dann denken Sie auch daran, dass Ihnen genau in dieser Situation das Sakrament der Krankensalbung helfen will.
Die Krankensalbung hat nichts mit "Sterbesakrament" zu tun, wie immer noch fälschlich
angenommen wird. Es ist eine Hilfe zum Leben. Gott will uns äußerlich, aber vor allem
innerlich stärken und die Kraft schenken, das was auf uns zukommt, auch wirklich tragen zu können.

 

 

Kasu-Beisetzung

Ein Sterbefall ist eingetreten...

Selbst wenn wir es oftmals nicht wahrhaben wollen: der Tod gehört zu unserem Leben dazu. Weil jeder von uns in solch einer Situation zunächst einmal völlig hilflos ist, hier einige wichtige Hinweise:

  • Häufig ist es, zum Beispiel nach längerer, schwerer Krankheit abzusehen, dass der Tod bald bevorsteht. Schalten Sie dann bitte schon vorher den Pfarrer ein. Das kann für den Sterbenden, aber auch für Sie selbst, hilfreich sein.
  • Ist der Tod eingetreten, informieren Sie baldmöglichst das Pfarramt.
  • Beauftragen Sie, nachdem die Todesbescheinigung ausgestellt wurde, ein Bestattungsunternehmen. Wenn Sie möchten, können sie dasselbe auch mit allen weiteren Aufgaben betrauen und bevollmächtigen. Sie haben mit den weiteren Formalitäten dann nichts mehr zu tun.
  • Ansonsten sollten Sie beim Standesamt den Sterbefall zwecks Eintragung im Sterbebuch und Fertigung der Sterbeurkunden anmelden. Dazu sollten sie möglichst die Geburts- und Heiratsurkunde, das Familienstammbuch und den Ausweis bzw. Pass des Verstorbenen mitbringen.
  • Den Bestattungstermin vereinbaren Sie - nach Absprache mit dem Pfarramt - mit der Ortsgemeinde bzw. Stadt. Dort sprechen sie auch die Einzelheiten im Hinblick auf Bestattungsart, Grabplatz, Aushang, Grabgeläute usw. ab.
  • Melden Sie den Todesfall bitte an die Krankenkasse und beantragen Sie die Auszahlung des Sterbegeldes.
  • Die Veröffentlichung der Todesanzeige in der Presse ist dann gegebenenfalls zu veranlassen.
  • Den Blumenschmuck (Bukett usw.) bestellen Sie bei einer entsprechenden Gärtnerei.
  • Vergessen Sie gegebenenfalls nicht, Rente bei der Rentenstelle zu beantragen.
  • All diese Formalitäten nimmt Ihnen, wie bereits gesagt, ein Bestattungsunternehmen gegen Bezahlung ab.

Bei den Fragen um die kirchliche Feier helfen Ihnen die Geistlichen. Sie klären mit ihnen auch, ob und wenn ja, wann eine Messe (Sterbeamt) gefeiert werden soll oder ob der Beisetzung eine Trauerfeier von der Friedhofskapelle vorausgeht.
Es besteht die Möglichkeit, während der Trauerfeier bzw. des Sterbeamtes den Sarg in unserer Kirche aufzubahren.
Wer von den Seelsorgern der jeweiligen Feier vorsteht, geschieht ohne Ansehen der Person und hat auch keinen Einfluss auf die Wertigkeit und Bedeutung der Feier.
Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass in den seltensten Fällen Ministranten mitwirken können. Oftmals liegen Bestattungstermine so, dass sie z. B. mit Schulzeiten kollidieren, es ist deshalb kaum möglich, dass unsere Ministranten ihren Dienst bei der Beerdigung ausüben können. Seien Sie jedoch versichert, dass wir uns allergrößte Mühe geben, die Feiern immer so würdig und angemessen wie möglich zu gestalten.
 

Eine gute Handreichung ist auch der Flyer, den die Kirchengemeinden in Bad Sobernheim erstellt haben.  STERBEN - TOD - TRAUER   >>hier zum downloaden oder lesen